H:O:F 04.07.2020 (Hanerau Hademarschen)

Unser Dank geht an die Veranstalter, alle sonstigen Beteiligten und natürlich an das Publikum. Hier wurde viel Geld in die Hand genommen, um ein „Corona konformes“ kleines Festival mit vier Bands und allen erforderlichen Hygienemaßnahmen in diesen schweren Zeiten durchzuziehen, und es ist gelungen. Wir hatten eine Menge Spaß. 

Eine große Geste, vielen Dank.

Konzertbericht Motörizer – Lemmyversary 2019

Motörizer, 28.12.2019, Hamburg, Markthalle

Das mittlerweile vierte „Lemmyversary“ findet in der Hamburger Markhalle an Lemmy Kilmisters viertem Todestag statt. Und natürlich sind Martin, Peter und Plug als „Motörizer“ die Gastgeber und Headliner.

Schon beim Supportact „Pure Tonic“ war klar, dass die Markhalle heute proppevoll sein würde und als nach dem Intro die ersten Klänge von „Shoot You In The Back“ loswummern, sind Band und Publikum sofort auf Betriebstemperatur.

Mehr als 20 Songs sollen noch folgen in den nächsten gut eineinhalb Stunden, darunter natürlich auch die obligatorischen „Ace Of Spades“, „Bomber“ und „Overkill“, aber auch ein Akustikset („Whorehouse Blues“).

In all den Jahren haben sich „Motörizer“ Ihre Konstanz und hohe Qualität bewahrt bzw. letztere sogar ausgebaut und kräftig in das Bühnenbild investiert. Da spielt nicht irgendeine Tributeband die Songs von „Motörhead“ herunter, nein, „Motörizer“ zelebrieren diese mit hoher Professionalität und ehren damit Lemmy Kilmister. Und das alles geht sogar ohne Jack Daniels.

Fazit: Für mich war es wieder einmal schön, einen Abend mit den Jungs gemeinsam zu erleben (witzigerweise von Anbeginn an immer nur in ungeraden Jahren) und mein zusätzlicher Dank geht an den Lichtmenschen, der für den Mainact des Abends auch noch die Frontlights angeschaltet hat.

Ein zusätzlicher Dank geht an das freundliche Team von der Markthalle und an die Cateringmannschaft für die gute Verpflegung.

Alexander Hahl / rockpixx.com

Live report MOTÖRIZER & PURE TONIC – LEMMYVERSARY Vol.4, Markthalle, Hamburg – 28.12.2019

December 28th is actually a quite sad day for fans of Heavy Metal.
The news of Lemmy Kilimster’s death spread like wildfire in 2015.
The iconic Motörhead frontman is a true pioneers in Heavy Metal and due to the authenticity a legend. That legends never die becomes obvious each year on December 28th.

There are a numerous Motörhead tribute shows and even more Motörhead cover bands of which Motörizer, hailing from Kiel (Germany), is one of.

Motörizer belong to the group of real good cover bands. The trio started the engine of their van end of December and it is ‘Markthalle Hamburg’ being the destination in the navigation system. The cult-venue hosts since a few years the ‘Lemmyversary’-evening and it’s already the 4th edition that takes place at the end of this year with the trio from Kiel being the main act tonight.


Motörizer, that’s Martin Simon, Peter Blackhead and Plug Larsson. First of all, and most important, the guys play great cover versions of Motörhead classics. It’s a real tribute to Lemmy Kilmister and all his band mates that honours the iconic frontman with excellent versions of classics like ‘No Class’, ‘Stay Clean’ and ‘Dr. Rock’. The temperature at Markthalle rises with every song played and a first crowd-surfer appears during ‘Road Crew’. The grande finale are the pure classics. ‘Motörhead’, ‘Ace of Spades’, ‘Bomber’ and ‘Overkill’ turned the venue into a madhouse and end a great show.

What makes Motörizer to a real good cover band is, besides the music, the sweet spot they found of being authentic and no copy cat. Motörizer loves Motörhead but doesn’t imitate Motörhead and they draw this line in a very sensitive way.
An example is the fact of frontman Martin Simon doing announcements in English, with a Lemmy-tibre, which adds to the show but never becomes a role play. Well done.


‘Lemmyversary Vol. 4’, that’s a great way to honour Lemmy Kilmister and as Pure Tonic bassist Dennis mentions earlier, it’s actually a sad moment and it’s so cool that so many Motörhead fans came out to the venue.


Lemmy would have liked a party like ‘Lemmyversary’. Nothing to add.

Markus Wiedenmann

Konzertbericht Motörizer – WiniMacken 2018

„Wini-Macken-Open-Air“: Top Musik und super Metal-Fans


Wenn Metal-Fans gemeinsam feiern, geht die Post ab. So auch dieses Mal wieder bei der zehnten Auflage des „Wini-Macken“ in Handeloh,
das zum festen Bestandteil von Rock-Musik-Fans geworden ist. Das Open Air-Musik-Festival auf dem Platz hinter dem Alten Saal war fast ausverkauft.
Das Geheimnis des Erfolges: „Wini-Macken“ ist kein Mega-Event, sondern klein,
fein und familiär und trotzdem so professionell organisiert wie die „großen“ Festivals.


Das wissen Fans und Bands zu schätzen. „Immer wieder wurde uns Veranstaltern gesagt, dass die Leute total überrascht sind, wie man in dörflicher Atmosphäre so etwas zustande bringt. Die Besucher kommen an und fühlen sich einfach nur wohl“, berichtet Iris König vom Organisationsteam. „Ohne die vielen freiwilligen Helfer wäre so etwas gar nicht möglich“, bedankt sie sich für die Unterstützung.
Und auch das hochkarätige Musikprogramm konnte sich wieder hören und sehen lassen.


„Danke Johannes“ musste zwar krankheitsbedingt absagen, aber die Musiker von „Chaos Komplett“ sorgten kurzfristig für stimmungsvollen Ersatz. Mitgesungen, getanzt und gefeiert wurde anschließend bei den „Dorky Dorks“, der „Haus-Band“, in der auch drei der Organisatoren mitspielen, sowie der Fun-Truppe „Satan & Deibel“.


Dass man den Musikern beim „Wini-Macken“ ganz nah ist, zeigten „Crossplane“ bei ihrem Auftritt. Sie holten einige Besucher spontan auf die Bühne,
um mit ihnen zusammen abzurocken. Wenn die Musiker nicht gerade auf der Bühne die Fans begeisterten, mischten sie sich unter das Publikum oder genossen den Komfort im Backstage-Bereich und wunderten sich darüber,
wie großartig so ein kleines Festival in dem beschaulichen Handeloh funktioniert.

Den unvergesslichen Tag beendeten „Motörizer“. Die Musiker bewiesen, dass sie zu Recht den Titel einer der besten Motörhead-Cover-Bands tragen.

Ein treuer Gast, der bereits zum neunten Mal dabei war, durfte sich dieses Jahr ganz besonders freuen: Er bekam die „Lebenslang-Eintrittskarte für den Superfan“, die neben dem jährlich zu verleihenden Musiker-Preis „ZACK“ vergeben wurde. Sonnenschein, superfreundliches Personal sowie leckere Speisen und Getränke zu fairen Preisen rundeten das „Wini-Macken“ mit seiner Mischung aus Garten-Party-Atmosphäre und Festival-Stimmung ab.
Nach dem Festival ist vor dem Festival. Und so laufen bereits die ersten Vorbereitungen für das Jahr 2019, damit es wieder ein unvergessliches „Wini-Macken-Open-Air“ wird.

bim. Handeloh

Konzertbericht Motörizer – Marias Ballroom – 2017

Harburg – „Wenn man die Augen schließt, könnte man glauben Lemmy steht auf der Bühne“. Eine bessere Kritik hätten die Jungs von Motörizer nicht bekommen können.

Die Show und den Sound, den die nach dem 19. Studioalbum ihres Vorbild Motörhead benannte Band im Ballroom ablieferten, waren richtig Motörhead-Feeling pur. Seit 2012 zelebrieren Motörizer ihre „Motörhead Tribute Show“.

Rockikone Lemmy Kilmister, der 2015 starb, hätte an den Kielern seine Freude gehabt. Am 28. Dezember stehen sie beim Lemmyversary Vol. 2 in der Markthalle in Hamburg auf der Bühne.

Tom Jewutis

Konzertbericht Motörizer – Schaubude 2017

Hart am Original: Sisters Of Kyuss & Motörizer
Zwei wegweisende Rockbands waren am Freitag Vorlage für einen schweißtreibenden Abend in der vollen Schaubude. Sisters Of Kyuss huldigten in beeindruckender Weise den kalifornischen Stoner-Rock-Begründern Kyuss, während Motörizer der britischen Legende Motörhead um Kult-Lemmy eine authentische Rock`n-Roll-Reminiszenz erwiesen.

Kurz den Staub aus den Hosen schlagen, draußen zweimal kräftig durchatmen, dann heißt es:

„We are Motörizer, and we play Rockn Roll!“

Nicht nur bei der Begrüßung, sondern während des gesamten Gigs zieht Bassist und Sänger Martin Simon sein heiser nuschelndes Lemmy-Ding durch, Rickenbacker-Bass und den Marshall Signature-Amp inbegriffen. Mit Gitarrist Peter Blackhead und Drummer Plug Larsson bildet er auch seit zehn Jahren die Band Corporate ID, man ist also bestens eingespielt.

Schwerpunkt sind alte Motörhead-Songs, fast das gesamte Live-Album „No Sleep Til Hammersmith“ von 1981 findet sich im Set wieder, Motörizer variieren das Tempo, stellen Midtempo-Kracher wie „Stay Clean“ oder „Iron Horse“ neben frontale Attacken wie „Motörhead“, „No Class“ („For all the girls, that dont like us“) oder den Off-Beat-Abräumer „(We Are The) Road Crew“.

Motörizer vermitteln authentisches Motörhead-Feeling, mit dem griffigen „Lost Woman Blues“ wird das letzte Album „Aftershock“ zitiert, das feuchte Bündnis zwischen Haut und Kleidung wird mit den markanten Double-Bass-Schlägen des Klassikers „Overkill“ final besiegelt.

Illusion gelungen.

Kai-Peter Boysen

Konzertbericht Motörizer – Radio Bob 2017

Motörizer, 20.06.2017, Kiel, Radio BOB! Rockcamp

Es gibt Bands, die meint man schon ewig zu kennen, hat sie aber witzigerweise noch gar nicht so schrecklich oft fotografiert. Dennoch hat man zu den einzelnen Musikern ein ausgesprochen freundschaftliches Verhältnis. So gestern Abend auch wieder erlebt mit „Motörizer“ auf der großen Bühne im Radio BOB! Rockcamp an der Kiellinie auf der Kieler Woche 2017.

Vor dem Gig kurz noch geklärt, dass ich die gesamte Zeit im Graben verbringen kann und Bühnenzugang habe und dann ging es auch schon los:

„Doctor Rock“ perlte lieblich aus den Boxen. Ok, Nicht-Lemmy-Fans mögen das „perlt“ vielleicht etwas anders empfinden, aber den zahlreichen Motörhead-Fans (und auch die Fans von „Motörizer“, die ihre local heroes mal wieder live erleben wollen) vor der Bühne konnte es gar nicht laut und kraftvoll genug sein.

Jackie-Cola, sowie aufblasbare Gitarren wurden hervorgeholt und dann war die x-te Lemmy Gedenkparty sofort in vollem Gange. Das blieb auch die nächsten gut 78 Minuten so, egal, welcher Song gerade gespielt wurde. Natürlich wurde es vor der Bühne im Laufe der Zeit immer voller, so dass es zum „Finale Furioso“ mit „Bomber“ und „Overkill“ im Publikum auch kaum noch jemanden gab, der nicht mit vollem Einsatz dabei gewesen wäre.

Fazit: Lemmy ist nicht mehr, „Motörizer“ sind noch und das hätte Lemmy bestimmt gefallen.

Alexander Hahl / rockpixx.com